„Sterilisation des Mannes“ und „Vasektomie“ meinen dasselbe — den sichersten Weg zur dauerhaften Verhütung. Hier erfahren Sie, wie der Eingriff abläuft, wer ihn durchführt, was er kostet und wie zuverlässig er wirkt.
Wenn von der Sterilisation des Mannes die Rede ist, ist medizinisch fast immer die Vasektomie gemeint. Beide Begriffe beschreiben denselben Eingriff: Die beiden Samenleiter — dünne Kanäle, die die Spermien aus den Hoden transportieren — werden durchtrennt und verschlossen. Ab diesem Moment gelangen keine Spermien mehr ins Ejakulat.
Ein weit verbreiteter Irrtum: Bei der Sterilisation werden weder Hoden noch etwas anderes „entfernt“. Testosteron, Hormonhaushalt, Erektion, Libido und Orgasmus bleiben vollständig erhalten. Auch das Ejakulat verändert sich kaum — Spermien machen nur rund 5 % des Volumens aus. Was sich ändert, ist einzig die Zeugungsfähigkeit.
Damit ist die Sterilisation des Mannes deutlich einfacher, risikoärmer und günstiger als die Sterilisation der Frau, die einen Eingriff in Vollnarkose im Bauchraum erfordert.
In unserer Praxis erfolgt die Sterilisation ausschließlich in der schonenden No-Scalpel-Technik — ohne Skalpell, ohne Naht, mit deutlich geringerem Komplikationsrisiko als die klassische Methode. So läuft der Termin ab:
Eine feine Spritze betäubt die Hodensackhaut. Das ist der einzige kurz spürbare Moment — danach ist der Bereich schmerzfrei.
Mit einem speziellen Spreizinstrument wird eine nur 2–3 mm kleine Öffnung gesetzt. Eine Naht ist nicht nötig — die Öffnung heilt von selbst.
Beide Samenleiter werden nacheinander freigelegt, ein kurzes Stück wird entfernt und die Enden werden verschlossen. So ist der Transportweg der Spermien dauerhaft unterbrochen.
Nach 20 bis 30 Minuten ist alles vorbei. Sie erhalten einen Verband, bei Bedarf ein Schmerzmittel und gehen noch am selben Tag nach Hause.
Die Sterilisation des Mannes wird von einer Fachärztin oder einem Facharzt für Urologie durchgeführt — ambulant, ein Klinikaufenthalt ist nicht nötig. Entscheidend ist die Erfahrung mit der No-Scalpel-Technik: Sie senkt das Risiko für Blutergüsse, Infektionen und chronische Schmerzen erheblich.
In Halle (Saale) führt Dr. med. Bettina Schulze-Berger die Vasektomie in ihrer urologischen Praxis in der Niemeyerstraße 23 durch. Vor dem Eingriff steht immer ein ausführliches, unverbindliches Aufklärungsgespräch — auf Wunsch gemeinsam mit der Partnerin. Patienten kommen aus Halle, dem Saalekreis, Leipzig, Merseburg und ganz Mitteldeutschland.
Die Sterilisation des Mannes ist eine der zuverlässigsten Verhütungsmethoden überhaupt. Der Pearl Index — das Maß für die Versagerrate — liegt bei 0,1. Zum Vergleich: Die Pille kommt auf 0,1 bis 0,9, das Kondom auf 2 bis 12.
Wichtig: Der Mann ist nach dem Eingriff nicht sofort unfruchtbar. In den Samenwegen befinden sich noch Restspermien. Erst wenn zwei Spermiogramme keine Spermien mehr nachweisen — in der Regel nach zwei bis drei Monaten — ist der Verhütungsschutz gesichert. Bis dahin muss weiter verhütet werden.
Die Sterilisation ist grundsätzlich als dauerhaft zu planen. Eine Refertilisierung ist zwar operativ möglich, aber aufwendig, teuer und ohne Erfolgsgarantie. Wer noch unsicher ist, sollte diese Frage im Beratungsgespräch offen ansprechen.
In der Praxis Dr. Schulze-Berger betragen die Gesamtkosten 725 EUR — inklusive Beratung, Eingriff, dreimaligem Spermiogramm und Material. Es gibt keine versteckten Zusatzkosten.
Krankenkassen übernehmen die Sterilisation aus reinen Verhütungsgründen in der Regel nicht — weder gesetzlich noch privat. Wie sich die Kosten zusammensetzen und wann eine Ausnahme gelten kann, lesen Sie im Ratgeber zu Kosten und Krankenkasse.
Entscheiden sich Paare für eine dauerhafte Verhütung, ist die Sterilisation des Mannes in fast allen Punkten die schonendere Wahl:
Ambulant, lokale Betäubung, ~20 Minuten, kein Klinikaufenthalt, geringes Komplikationsrisiko, ~725 EUR. Erholung wenige Tage.
Eingriff in Vollnarkose im Bauchraum, höheres OP-Risiko, längere Erholung, deutlich teurer. Medizinisch aufwendiger.
Ja. „Sterilisation des Mannes“ ist der umgangssprachliche Begriff, „Vasektomie“ der medizinische Fachbegriff für denselben Eingriff.
Der Eingriff selbst ist durch die örtliche Betäubung schmerzfrei. Spürbar ist nur kurz die Betäubungsspritze. In den Tagen danach genügt meist ein leichtes Schmerzmittel.
Nein. Erektion, Lust, Orgasmus und Ejakulat bleiben unverändert. Nur Spermien sind nicht mehr enthalten.
Eine gesetzliche Altersgrenze gibt es nicht. Empfohlen wird der Eingriff nach abgeschlossener Familienplanung, üblicherweise ab dem 30. Lebensjahr. Das besprechen wir individuell im Beratungsgespräch.
Sterilisation in Halle: Beratungsgespräch vereinbaren
Dr. Schulze-Berger nimmt sich Zeit für Ihre Fragen — unverbindlich und vertraulich. Viele Männer kommen mit offenen Fragen und gehen mit Klarheit.
Termin anfragenUnverbindlich, diskret — auf Wunsch mit Ihrer Partnerin. Ich nehme mir Zeit für Ihre Fragen und begleite Sie sicher durch den gesamten Prozess.
Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.
